Fenstertausch im Altbau: Planung, Kosten und Fördermöglichkeiten

Teresa Werner
24. Februar 2026
10 Minuten
Der Fensteraustausch im Altbau zählt zu den wirkungsvollsten Maßnahmen, um Energieeffizienz, Wohnkomfort und den langfristigen Werterhalt eines Gebäudes deutlich zu verbessern. Gerade ältere Fenster sind häufig Schwachstellen der Gebäudehülle: Zugluft, hohe Heizkosten und ungleichmäßige Raumtemperaturen sind typische Folgen. Wer den Fenstertausch im Altbau strategisch plant, profitiert gleich mehrfach: niedrigere Energiekosten, besserer Schallschutz, modernes Wohndesign und ein spürbar angenehmeres Raumklima. Entscheidend ist dabei eine fachkundige Planung, denn Altbauten stellen besondere bauphysikalische Anforderungen. In diesem Ratgeber erfährst Du, worauf es beim Fensteraustausch im Altbau ankommt, welche Kosten realistisch sind, wie Fördermittel genutzt werden können und wie Salamander myWindow Dich bei der Umsetzung unterstützt.

Warum ist ein Fenster-Austausch im Altbau so wichtig?

Fenster übernehmen im Altbau eine zentrale Funktion für Energieeffizienz und Wohnqualität. Viele Bestandsgebäude verfügen noch über Fenster aus den 1970er-, 1980er- oder frühen 1990er-Jahren, deren Wärmedämmung heutigen Anforderungen nicht mehr entspricht. Während alte Verglasungen oft die energetische Schwachstelle der Fassade bilden, fungieren moderne Systeme als hochperformante Bauteile.

Ein professionell geplanter Fenstertausch im Altbau bewirkt:

  • Reduzierte Wärmeverluste: Alte Fenster (oft noch mit einfacher Isolierverglasung) weisen U-Werte von über 2,0 W/(m²K) auf. Moderne Dreifachverglasungen erreichen Werte von 0,5 bis 0,9 W/(m²K). Das senkt nicht nur den Heizenergiebedarf spürbar, sondern schont durch geringere CO₂-Emissionen auch die Umwelt.

  • Mehr Wohnkomfort: Zugluft durch marode Dichtungen verschwindet. Die Oberflächentemperaturen auf der Innenseite der Scheiben steigen deutlich an, wodurch das unangenehme „Abstrahlen von Kälte“ und die Bildung von Kaltluftseen am Boden der Vergangenheit angehören.

  • Verbesserter Schallschutz: Gerade in innerstädtischen Lagen oder an vielbefahrenen Straßen profitieren Altbauten enorm von moderner Schallschutzverglasung. Durch unterschiedliche Glasstärken und spezielle Verbundfolien wird der Umgebungslärm massiv reduziert.

  • Erhöhter Einbruchschutz: Alte Altbaufenster lassen sich oft in Sekunden aufhebeln. Neue Modelle bieten durch Pilzkopfverriegelungen, durchwurfhemmende Verglasungen und abschließbare Griffe (Widerstandsklassen wie RC2) einen zeitgemäßen Sicherheitsstandard.

  • Vermeidung von Feuchteschäden: Ein fachgerechter Einbau nach RAL-Leitfaden stellt sicher, dass die Anschlussfugen luftdicht sind. In Kombination mit einem abgestimmten Lüftungskonzept verhindert dies Kondenswasserbildung und Schimmel im Laibungsbereich.

  • Wertsteigerung der Immobilie: Ein Fensteraustausch im Altbau verbessert die Energieeffizienzklasse im Energieausweis und erhöht die Attraktivität des Gebäudes nachhaltig – sowohl für die Eigennutzung als auch für Vermietung oder Verkauf.

Was ist bei der Planung eines Fensteraustauschs im Altbau zu beachten?

Der Fenstertausch im Altbau unterscheidet sich grundlegend vom Neubau. Bestehende Wandaufbauten, unebene Laibungen und unterschiedliche Dämmstandards erfordern eine sorgfältige Abstimmung. Grundlage jeder Fenstertausch-Anleitung ist die energetische Bewertung des Bestands. Liegt der U-Wert der vorhandenen Fenster über 2,0 W/(m²K), ist der Austausch energetisch und wirtschaftlich fast immer sinnvoll.

Zentrale Aspekte bei der Planung:

  • Fördermöglichkeiten prüfen: Ein Fenstertausch wird oft mit hohen Zuschüssen gefördert. Wichtig: Der Förderantrag muss zwingend vor der Beauftragung des Handwerkers gestellt werden.

  • Abstimmung von Fenster und Wand: Der Dämmwert des Fensters sollte optimal auf die Außenwand abgestimmt sein. Ist das Fenster „zu dicht“ für eine ungedämmte Wand, verschiebt sich der Taupunkt, was das Risiko für Kondensat und Schimmel an den Wänden erhöht.

  • Lüftungskonzept berücksichtigen: Moderne Fenster schließen im Gegensatz zu alten Modellen hermetisch ab. Ein durchdachtes Lüftungskonzept (z. B. durch Fensterfalzlüfter oder eine dezentrale Lüftungsanlage) ist essenziell, um die Feuchtigkeit abzuführen.

  • Einbau nach RAL-Standard: Im Altbau ist die Abdichtung der Fugen zum Mauerwerk kritisch. Hier gilt das Prinzip „innen dichter als außen“, um zu verhindern, dass warme Raumluft in die Konstruktion dringt und dort kondensiert.

  • Materialwahl und Denkmalschutz: Bei historischen Gebäuden müssen oft Vorgaben des Denkmalschutzes (z. B. schmale Profile, echte Sprossen) beachtet werden. Hier bieten moderne Holz- oder Holz-Alu-Fenster die beste Symbiose aus Optik und Technik.

  • Einbindung eines Energieberaters: Ein zertifizierter Experte analysiert die Gesamtsituation. Dies ist nicht nur technisch ratsam, sondern auch zwingend erforderlich, wenn staatliche Förderungen (z. B. durch die BAFA oder KfW) in Anspruch genommen werden sollen. 

Schritt für Schritt: Wie plant man den Fenstertausch im Altbau richtig?

Ein strukturierter Ablauf hilft, Fehler zu vermeiden und die Sanierung effizient umzusetzen. Besonders im Bestand entscheiden Details über den langfristigen Erfolg der Maßnahme:

Schritt 1: Bestandsanalyse und Beratung

Vor dem Fenstertausch sollten Alter, Zustand und Dämmwerte der bestehenden Fenster ermittelt werden. Fenster vor Baujahr 1995 sind in der Regel energetisch veraltet. Ein Energieberater kann hier prüfen, ob der Fenstertausch als Einzelmaßnahme ausreicht oder im Paket (z. B. mit einer Fassadendämmung) sinnvoller ist.

Schritt 2: Passende Fensterart und Material wählen

Altbauten bieten gestalterische Freiheit – die Materialwahl beeinflusst Optik, Pflegeaufwand und Preis:

  •  Holzfenster: Ideal für den Erhalt des historischen Charakters, jedoch pflegeintensiv.

  • Holz-Aluminium-Fenster: Vereinen die warme Optik von Holz innen mit maximaler Witterungsbeständigkeit durch eine Aluschale außen.

  • Kunststofffenster: Bieten hohe Energieeffizienz bei einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis und sind besonders pflegeleicht.

  • Denkmalschutz-Sonderlösungen: Bei gelisteten Objekten sind oft schmale Ansichtsbreiten oder spezielle Beschläge erforderlich. 

Schritt 3: Schimmelrisiken und Lüftung bewerten

Durch den Fenstertausch im Altbau verbessert sich die Luftdichtheit massiv. Ohne angepasstes Lüftungsverhalten steigt die Luftfeuchtigkeit.

  • Lüftungskonzept: Ein Fachmann sollte prüfen, ob Fensterfalzlüfter oder eine dezentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung integriert werden müssen.

  • Taupunkt-Check: Es muss sichergestellt werden, dass die Wandlaibung nicht zum kältesten Punkt wird, an dem Feuchtigkeit kondensiert.

Schritt 4: Angebote einholen und Förderung sichern

Bevor der Auftrag unterschrieben wird, sollten Vergleichsangebote vorliegen:

  • Wichtig: Wer staatliche Zuschüsse (z. B. 15 % plus 5 % Bonus bei Sanierungsfahrplan) erhalten möchte, muss den Förderantrag zusammen mit einem Energie-Effizienz-Experten (EEE) stellen, bevor die Handwerker beauftragt werden. 

Schritt 5: Aufmaß und fachgerechter Einbau

Präzision beim Aufmaß ist im Altbau entscheidend, da Wände oft nicht exakt gerade sind:

  • RAL-Montage: Nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist eine luftdichte Fensteranschlussfuge Pflicht. Der Einbau erfolgt nach dem Prinzip „innen dichter als außen“, um zu verhindern, dass Feuchtigkeit in die Dämmebene der Fuge eindringt.

Mit welchen Kosten musst Du beim Fenstertausch im Altbau rechnen?

Die Kosten für den Fenstertausch im Altbau setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen. Anders als im Neubau variieren sie stark je nach Zustand des Bestandsmauerwerks, der Zugänglichkeit der Baustelle und den energetischen Anforderungen.

Gerade im Bestand ist jedes Projekt individuell. Baualter, Fassadenaufbau, vorhandene Anschlusssituationen und gewünschtes Ausstattungsniveau beeinflussen die Investitionshöhe maßgeblich. Pauschale Preisangaben sind daher nur bedingt aussagekräftig.

Die wichtigsten Einflussfaktoren auf die Investition:

  • Rahmenmaterial: Kunststoffsysteme gelten als wirtschaftliche Lösung mit sehr guten Dämmwerten. Holz- oder Holz-Aluminium-Systeme sind konstruktiv aufwendiger und bieten zusätzliche gestalterische sowie technische Eigenschaften, was sich entsprechend auf die Investition auswirkt.

  • Verglasung: Moderne Dreifach-Wärmeschutzverglasung verbessert die energetische Qualität des Gebäudes deutlich. Zusätzliche Funktionen wie Schallschutz- oder Sonnenschutzverglasung erhöhen die technische Leistungsfähigkeit und verändern den Systemaufbau.

  • Montageaufwand: Im Altbau müssen bestehende Fenster häufig behutsam aus dem Mauerwerk entfernt werden, ohne angrenzende Bauteile zu beschädigen. Je nach Bauzustand können zusätzliche Arbeiten an Laibungen, Putz oder Fassade erforderlich sein. Der handwerkliche Aufwand ist daher meist höher als im Neubau.

  •   Zusatzfunktionen: Erhöhter Einbruchschutz, spezielle Schallschutzlösungen, integrierter Insektenschutz oder besondere Komfortfunktionen beeinflussen die Ausstattungsqualität und damit die Gesamtinvestition.

Individuelle Budgetplanung für den Altbau

Die Investitionshöhe beim Fenstertausch hängt stark von Gebäudezustand, Fenstergröße, Ausstattungsniveau und regionalen Gegebenheiten ab. Große Elemente, denkmalgerechte Lösungen oder anspruchsvolle Fassadenanschlüsse erhöhen den technischen und handwerklichen Aufwand.

Für eine realistische Budgetplanung empfiehlt sich daher eine individuelle Beratung durch einen qualifizierten Fachbetrieb. Nur so lassen sich energetische Anforderungen, bauliche Besonderheiten und gestalterische Wünsche sinnvoll aufeinander abstimmen.

 

Zuschuss für den Altbau-Fenster-Austausch: Fördermöglichkeiten sinnvoll nutzen 

Der Staat unterstützt energetische Sanierungen gezielt, da moderne Fenster einen massiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Auch für den Fenstertausch im Altbau stehen attraktive Förderprogramme zur Verfügung, welche die tatsächliche finanzielle Belastung erheblich senken.

Es gibt drei zentrale Förderwege:

  • BAFA-Zuschüsse : Über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle erhältst Du Zuschüsse von 15 % für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle. Ist der Fenstertausch in einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) verankert, steigt die Förderung sogar auf 20 %. Da die Kosten im Altbau durch die Montage oft höher ausfallen, lohnt sich dieser Weg besonders: Wenn die Fenster einen U-Wert von 0,95 W/(m²K) oder besser erreichen, erhältst Du die Förderung auf die Gesamtkosten inklusive Einbau zurück.

  • KfW-Programme: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau bietet zinsgünstige Kredite und Ergänzungskredite an, insbesondere wenn durch die Sanierung ein bestimmter Effizienzhaus-Standard erreicht wird.

  • Steuerliche Förderung: Als Alternative zur direkten Auszahlung kannst Du die Kosten über drei Jahre verteilt mit bis zu 20 % steuerlich absetzen, sofern Du keine anderen Fördermittel in Anspruch nimmst.

Wichtig: Damit Du kein Geld verschenkst, muss der Förderantrag zwingend vor der Beauftragung des Fensterbauers gestellt werden. Zudem ist die Einbindung eines zertifizierten Energieberaters in den meisten Fällen verpflichtend, um die fachliche Korrektheit und Förderfähigkeit sicherzustellen.

Welche Fenster eignen sich für den Fenstertausch im Altbau?

Beim Fenstertausch im Altbau spielt die Wahl der richtigen Fenster eine entscheidende Rolle für den Erfolg der Sanierungsmaßnahme. Die neuen Fenster sollten nicht nur die Energieeffizienz des Gebäudes steigern, sondern auch zum architektonischen Charakter des Altbaus passen. Dabei gilt es, unterschiedliche Faktoren zu berücksichtigen: von der Wärmedämmung über den Schallschutz bis hin zur Optik und Materialwahl. Die Auswahl des Fenstertyps sollte immer auf Deine individuellen Bedürfnisse sowie den Zustand des Gebäudes abgestimmt sein. Achte darauf, dass die neuen Fenster die energetischen Anforderungen erfüllen und gleichzeitig den Charme des Altbaus bewahren.

Passende Fensterlösungen für den Fenstertausch im Altbau:

  • Holzfenster überzeugen durch ihre traditionelle Optik, gute Wärmedämmung und hohe Nachhaltigkeit. Als natürlicher Werkstoff fügt sich Holz harmonisch in historische Fassaden ein und unterstützt den ursprünglichen Charakter eines Gebäudes. Geeignet für: Denkmalschutzobjekte und historische Altbauten.

  • Holz-Aluminium-Fenster: Diese Systeme kombinieren die warme Optik und Dämmleistung von Holz im Innenbereich mit einer witterungsbeständigen Aluminiumschale auf der Außenseite. Dadurch entsteht eine langlebige, pflegeleichte Lösung mit hoher Widerstandsfähigkeit gegenüber Umwelteinflüssen.
     Geeignet für: Altbauten mit hohem Komfortanspruch und Fokus auf Langlebigkeit.

  • Kunststofffenster: Kunststofffenster bieten sehr gute Dämmwerte, sind pflegeleicht und technisch ausgereift. Sie ermöglichen eine wirtschaftliche Modernisierung und erfüllen gleichzeitig hohe energetische Anforderungen. Geeignet für: energetische Optimierungen und Projekte mit klarem Fokus auf Investitionseffizienz.

  • Kunststoff-Aluminium-Fenster: Diese Variante verbindet die guten Wärmedämmeigenschaften von Kunststoffprofilen mit einer robusten Aluminium-Außenschale. Das Ergebnis ist eine moderne Optik bei gleichzeitig hoher Widerstandsfähigkeit. Geeignet für: Altbauten, bei denen ein moderner Design-Mix gewünscht ist.

  • Aluminiumfenster: Aluminiumfenster zeichnen sich durch extreme Stabilität und besonders filigrane Profilansichten aus. Sie eignen sich ideal für große Glasflächen und klare, reduzierte Fassadengestaltungen. Geeignet für: modernisierte Altbauten mit minimalistischer Architektur und großen Fensteröffnungen.

Fensteraustausch im Altbau mit Salamander myWindow umsetzen

Damit eine Sanierung den Charme des Altbaus bewahrt und gleichzeitig moderne energetische Standards erfüllt, müssen die Fensterlösungen flexibel und leistungsstark sein. Salamander myWindow bietet spezialisierte Systeme, die gezielt für die Herausforderungen im Bestand entwickelt wurden – von der Denkmalpflege bis zur harten energetischen Sanierung.

Die Fensterlösungen von Salamander myWindow stehen für:

  • C3-Prinzip maßgeschneiderte Systemauswahl durch Analyse von Standort, Gebäudetyp und Ausrichtung

  • Fenster-Konfigurator : in wenigen Schritten zum idealen Fenster – abgestimmt auf bestehende Strukturen, Ästhetik und energetischen Bedarf Ihres Altbaus

  • Bionische Dämmung : höchste Wärmedämmung bei geringer Bautiefe dank proEvolution  – ideal zur Vermeidung von Schimmelbildung im Altbau

  • evoCore-Kern: stabiler Recycling-Kern statt schwerem Stahl für leichtere Fenster und Dämmwerte auf Passivhausniveau

  • Schall- und Einbruchschutz: modernes Upgrade auf bis zu 48 dB Schallreduktion und Sicherheitsklassen bis RC3

  • Design-Vielfalt: schmale Profile für maximalen Lichteinfall, kombinierbar mit authentischen Oberflächen wie Greta®[ oder realMaterial

  • Echte Nachhaltigkeit: ressourcenschonende Sanierung durch Systeme aus bis zu 100 % recycelten Materialien

  •   Digitale Simulation: vorab-Check der energetischen Effekte direkt am Objekt via myWindow_App

Ein Fenstertausch ist sinnvoll, wenn die bestehenden Fenster älter als 25 bis 30 Jahre sind, Zugluft verursachen oder hohe Heizkosten entstehen. Besonders bei U-Werten über 2,0 W/(m² x K) lohnt sich der Austausch fast immer.

Ein Fenstertausch ist sinnvoll, wenn die bestehenden Fenster älter als 25–30 Jahre sind, spürbare Zugluft verursachen oder die Heizkosten unverhältnismäßig hoch sind. Besonders bei alten Doppelverglasungen mit U-Werten über 2,0 W/(m²K) amortisiert sich der Austausch durch die Energieersparnis oft schon nach wenigen Jahren.

Ein erfahrenes Montageteam benötigt für den Ausbau des alten Fensters und den fachgerechten Einbau des neuen Elements (inkl. Abdichtung nach RAL) etwa 2 bis 4 Stunden. In der Regel kann der Austausch der Fenster eines kompletten Einfamilienhauses innerhalb von 1 bis 3 Werktagen abgeschlossen werden.

Ja. Da moderne Fenster im Vergleich zu alten Modellen absolut luftdicht schließen, findet kein ungewollter „natürlicher“ Luftaustausch mehr statt. Um die Feuchtigkeit abzuführen und Schimmelbildung zu vermeiden, ist Stoßlüften (3- bis 4-mal täglich) oder der Einbau einer kontrollierten Lüftung (z. B. Fensterfalzlüfter) im Altbau essenziell.

Ja, ein Fenstertausch ist auch im Winter bei Temperaturen bis ca. -10 °C möglich. Professionelle Handwerker tauschen die Fenster einzeln nacheinander aus, sodass die Öffnung nur für etwa 20 bis 30 Minuten komplett offen steht. So kühlen die Räume nicht aus und die Bausubstanz nimmt keinen Schaden.

Heutzutage ist die 3-fach Verglasung der Standard, da sie die beste Wärmedämmung bietet und staatlich gefördert wird. Eine 2-fach Verglasung wird im Altbau meist nur noch dann eingesetzt, wenn die Außenwand extrem schlecht gedämmt ist und eine 3-fach Verglasung ohne zusätzliche Wanddämmung ein zu hohes Schimmelrisiko an den Wänden darstellen würde.